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Morgenstund hat Gold im Mund

Das ich im Allgemeinen eher zu den Frühaufstehern gehöre ist kein Geheimnis – es ist gerade Samstag morgen 6:30 🙂

Tatsächlich können diese frühen Stunden am morgen sehr produktiv sein; In den Geschäften – die natürlich etwas später öffnen – ist nichts los, die Auswahl ist größer. Im Büro sind weniger Kollegen die einen mit Fragen löchernd von der Arbeit abhalten und es ist allgemein ruhiger.

Am Wochenende schätze ich diese Einsamkeit am morgen da ich Zeit für mich habe um z.B. meinen Hobbies nachzugehen, Tagebuch zu schreiben oder einfach mal wieder ein paar der Urlaubsbilder aufräumen kann. Im Sommer nutze ich die Morgenstunden gerne auch zum Fotografieren – auch hier sind wieder weniger Menschen unterwegs und das Licht ist besonders gut:

Mit 25+ weiteren Touristen auf dem Bild wäre die Stimmung nicht so gut gelungen wie sie es ist.

Wenn man Trainieren geht hat man den selben Effekt: Mehr ruhe, die Geräte sind „alle frei“ und es wirkt weniger hektisch.

2 Kommentare

  1. Ja, das sehe ich genauso. Ich nehme mir jeden Morgen bewusst eine halbe Stunde Zeit nur für mich – abgeschottet von allem, was mich ablenken könnte und auch eine gewisse Zeit für mein zweites Standbein, für das ich Zeit „mit vollem Akku“ investieren möchte. Diese Art der Morgenroutine kann ich mir gar nicht mehr wegdenken. Und dass, wo ich eigentlich eine Nachteule bin/war … 😉

  2. Bernhard Rudolf

    29. Dezember 2018 at 13:58

    Es gibt nichts vergleichbares, ganz früh morgens durch eine Stadt zu gehen und ihr langsames Erwachen zu spüren und zu erleben. Einzelne Menschen, die von der Arbeit nach Hause kommen und den ersten begegnen, die dorthin gehen. Der einzelne Mensch sieht dem anderen noch flüchtig an, der späteren Menge nicht mehr. Die letzten in der Stadt lebenden Vögel zwitschern die ersten Noten in die Luft bis irgendwann der Zauber des Morgens im allgemeinen Alltagslärm verschwunden ist und auf den nächsten Tag warten muß.

Kommentare sind geschlossen.

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