To be announced

Photography, Travel, Nerd-stuff

Israel 2019

Israel stand schon lange auf unserer Bucketlist, und so haben wir uns dieses Jahr endlich dazu durchgerungen statt eines Strandurlaubs einen Trip nach Israel zu machen.
Was wir dort erlebt haben könnt ihr hier nachlesen.

Sonntag morgens bei kühlen 8 Grad Celsius fuhren wir gegen 5 Uhr los zum Flughafen Baden-Baden um nach Tel Aviv zu fliegen. Check in und Boarding gingen schnell und problemlos über die Bühne. Nach ca 4 Stunden landeten wir dann im sonnigen Tel Aviv am Flughafen Ben Gurion. Von dort kann man schnell und einfach mit dem Zug in die Innenstadt fahren. Da wir noch etwa 2 Stunden zeit hatten bis wir in unserem Apartment einchecken konnten entschieden wir uns spontan dazu mit unserem leichten Handgepäck die erste Tour zu Fuß durch die Stadt und entlang der Promenade am Strand zu machen.

In unserer Unterkunft angekommen mussten wir leider feststellen dass diese einige Mängel aufwies. Aufgrund der Auslastung des “Hotels” konnten wir das Zimmer aber nicht wechseln. Jedoch wurden alle Mängel innerhalb von einem Tag behoben.

Da wir zu Fuß nur 3 Minuten zum Strand brauchten und 5 Minuten zum HaCarmel-Market konnten wir darüber aber schnell hinwegsehen und machten uns so am Abend auf die erste Tour durch die Innenstadt und über den HaCarmel-Market. Abschließend aßen wir unsere erste Portion Falafel sowie Hummus mit Shakshouka.

Tel Aviv – Tag 01
Montag morgen machten wir uns dann auf den Weg nach Jaffa, der Altstadt von Tel Aviv, bei Sonnenschein natürlich entlang der Promenade. Dort schauten wir uns den alten Glockenturm an. Da wir bei der Immanuel-Kirche vor verschlossener Türe standen gingen wir weiter zur Innenstadt. Auf dem Weg dort hin bekamen wir viel Streetart zu sehen.

In der Allenby-Street stärkten wir uns mit einem Shawarma bevor wir uns wieder auf den Weg zum Strand machten um das traumhafte Wetter zu genießen.

Jerusalem
Am Dienstag standen wir früh auf um mit dem Zug nach Jerusalem zu fahren. Dort wollten wir uns die Altstadt ansehen. Im Internet fanden wir eine kostenlose Stadtführung, die nur durch Trinkgelder finanziert wird. Hier wurden wir in knapp 2 Stunden einmal durch die Altstadt und alle vier Viertel geführt. Auch hier gab es wieder einen beeindruckenden Markt im Arabischen Viertel in der David-Street zu erkunden.

Ein weiteres Highlight war der Blick von “oben” auf die Klagemauer sowie die Grabeskirche von innen zu bestaunen. Für einen Blick auf die Ruhestätte Jesu mussten wir ca 2h anstehen. Diese Kirche ist wirklich sehr beeindruckend. Faszinierend ist auch das man auf der einen Seite das Abendgebet aus dem Minarett hören kann während zur selben Zeit auf der anderen Seite die Glocken der Kirchen läuten.

Etwa 10 Kilometer Fußweg später fuhren wir dann gegen Abend mit dem Zug wieder zurück nach Tel Aviv – übrigens dauert diese Fahrt inzwischen nur noch ca 30 Minuten und kostet gerade mal 22 Schekel (ca. 5,50€) pro Person und Richtung. Dafür kann man nicht mal mit der Regionalbahn von Mannheim nach Karlsruhe fahren, was in etwa die selbe Strecke ist aber doppelt so lange dauert.

Zurück in Tel Aviv
Nach der ganzen Lauferei am Vortag entschlossen wir uns dazu den dritten Tag entspannter anzugehen. So besuchten wir nur ein Shopping-Center. Schlenderten nochmal über den HaCarmel-Market um danach wieder am Strand zu entspannen. Abends gingen wir im Pasta Basta am Anfang des HaCarmel Markets Essen. Nach drei Tagen Falafel, Hummus und Shawarma hatten wir einfach lust auf Nudeln. 🙂

Wer keine Lust hat sich auf dem Markt sagenhaft gute und günstige Falafel zu holen – ca. 2 Euro für ein Falafel-Pita mit Salat – und lieber im Sitzen essen möchte sollte sich das “Oh Mama” am unteren Ende des Markts ansehen. Dort gibt es sehr gutes Israelisches Essen und man kann sich gemütlich hinsetzen.

Die restlichen Tage hatten wir mit dem Wetter kein Glück mehr so dass wir die Zeit dafür nutzen uns zu erholen.

Fazit
Einen Trip nach Tel Aviv und Jerusalem kann ich jedem empfehlen. Hier gibt es viel zu sehen, nette & hilfsbereite Menschen die nahezu alle fließend Englisch sprechen und eine enorm große Auswahl an veganen und vegetarischen Gerichten.

2 Kommentare

  1. Schöner Bericht und fantastische Bilder! Macht große Lust auf Israel

Kommentare sind geschlossen.

© 2019 To be announced

Theme von Anders NorénHoch ↑