anytype

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Photo by David Travis / Unsplash

Da mein Stapel an Notizen in OneNote immer größer wird, werden auch die auftretenden Probleme zunehmend größer.
Also habe ich begonnen, nach einer Alternative zu suchen, die besser in Bezug auf Synchronisierung und Performance ist und im besten Fall nicht an das Cloud-Ökosystem eines Unternehmens gebunden ist. Nachdem ich mit einem Kollegen über Obsidian gesprochen hatte, setzte ich die Suche fort und stieß vor einigen Wochen über ein YouTube-Video von heise (3003) auf Anytype.

Die Installation über einen Proxmox-LXC-Container verlief problemlos, und nach fünf Minuten konnte ich bereits meine ersten Objekte (so etwas wie Notizen oder Seiten) zwischen meinem Computer und meinem Smartphone synchronisieren.

Diese Objekte sind das zentrale Konzept von Anytype. Man hat nicht einfach nur Notizen und Notizbücher oder Abschnitte, sondern organisiert sich über Objekte. Notizen, Seiten, Bilder, Projekte, Aufgaben, Lesezeichen und viele weitere vordefinierte Typen sind direkt verfügbar. Zusätzlich kann man jederzeit eigene Objekte erstellen, die genau zu den eigenen Bedürfnissen passen – zum Beispiel für Tagebücher oder Reisen.

Alle Objekte lassen sich anschließend über ein Dashboard (im Grunde ein Seiten-Objekt), Abfragen oder Sammlungen organisieren, sodass man alles bei Bedarf schnell wiederfindet. Man kann sie sogar als eine Art Mindmap darstellen, den sogenannten Graphen.

Es hat etwas gedauert, dieses Konzept zu verstehen, aber jetzt, wo ich es verinnerlicht habe, möchte ich nicht mehr zur alten Art der Notizenverwaltung zurückkehren.

Mithilfe von Codex und ein paar Stunden „Vibe-Coding“ konnte ich sogar alle meine Journals in Anytype importieren, um deutlich schneller umsteigen zu können.

Quellen:
https://anytype.io/
https://community-scripts.org/scripts/anytype-server
https://github.com/xfirf/onenote2anytype